Archive für Dezember 2009

Rauriser Brotfest

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Insgesamt 12 Nationen waren beim Rauriser Brotfest, das vom 4. bis 6. September stattfand,  vertreten: Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Norwegen, Italien, Griechenland, Südafrika, Ghana, Madagaskar, Taiwan und Peru.  Getreidebauern, Müller, brotbackende Bäcker, 

Bauern und Bäuerinnen, Kon

sumenten und Kon

sumentinnen, sie alle fühlten sich angesprochen und nahmen lange Wege auf sich, um hierher nach Rauris zu kommen. Ca. 3000 interessierte Be

sucher dürften es an den drei Tagen gewesen sein.   

Strömender Regen hielt am Freitag Nachmittag die vielen Menschen nicht davon ab, der Einladung der ortsansässigen HolzofenbrotbäckerInnen Folge zu leisten: Neuwirts Anni Gerlinde und Toni Rasser, Margit Rathgeb mit Susanna Hugo aus der Schweiz, Günther Steger mit unserem „Rauriser.Bayer“ Rudi Lenzenhuber , Michael Biribauer auf der Kalchkendlalm,  Helmut Tomaschek und Hubert Wilhelmstätter am Ammererhof backten,  zeigten, erklärten den vielen Gästen, worauf es ankommt, wenn man richtiges Holzofenbrot machen will.

Unglaublicher Andrang herrschte auch am Samstag, dem Tag des Symposiums. Referate von

Apollonia Poilane aus Paris, Karl Ludwig Schweisfurth(ehemaliger Hertiewurst Fabrikant, heute Hermannsdorfer Landwerstätte), Kapanaze Simma,

Bauer aus Vorarlberg, der vielen noch aus seiner Zeit als Grün- Politiker  ein Begriff ist, der Philosoph Clemens Sedmak und viele andere sehr gute Redner und Rednerinnen,  fesselten das Publikum trotz anhaltender Kälte in der Andrelwirtsbruckn- unserem für diesen Zweck extra hergerichteten „Veranstaltungssaal“. Es gibt im Pinzgau einige Kongresshäuser, in denen diese Veranstaltung mit sehr viel größerem Komfort stattfinden hätte können.  Und trotzdem: es war der beste Platz!

Am Sonntag schien endlich die Sonne wieder und bereitete uns einen wunderbaren Rahmen für das Fest „ Zwischen Himmel und Erde“. Unsere Gäste aus Ghana freuten sich darüber gemeinsam mit Rauriser Bläsern den Festakt umrahmen zu dürfen. Zum Schluß verteilte

Gi

sula Tscharner Seifenblasen und ließ die Feiernden alle ihre Wünsche und Visionen in die Luft blasen.

Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass dieses Fest so großartig gelungen ist. Es waren sehr sehr viele, die  dazu beigetragen haben. Mit Arbeit, mit Geld, mit Ideen, mit der Bereitschaft da zu sein, mit Freundlichkeit, mit Kritik und Mit-denken, mit hunderten von  größeren und kleineren Diensten. Ein Mensch alleine könnte so ein Fest in einem kleinen Dorf nicht machen. Darf ich auch beim nächstenmal mit euch rechnen?

Am Montag, als das Fest zu Ende war, bekam ich einen Anruf von einer netten Frau aus Wörth. Sie sagte:“ Roswitha, ich gratuliere dir zu diesem Fest! Es war großartig…ehrlich gesagt, habe ich dir das gar nicht zugetraut!“ …….ehrlich gesagt:  das hab ich mir manchmal auch gedacht…

 Roswitha Huber

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